Finanz- und Versicherungs-News

Ehe, Drohnen, Hasskriminalität – Was sich alles ändert

Ehe, Drohnen, Hasskriminalität – Was sich alles ändert
Kurz vor Toresschluss hat der Bundestag im Sommer in einem wahren Kraftakt noch eine ganze Reihe von Gesetzen verabschiedet. Einige sind nach Zustimmung durch den Bundesrat jetzt zum 1. Oktober 2017 in Kraft getreten. Das ist neu: Drohnen und Modellflugzeuge mit über 250 Gramm müssen eine feuerfeste Plakette mit Namen und Anschrift des Eigentümers tragen. Bei einem Gewicht von zwei Kilogramm oder mehr muss der Betreiber, ähnlich wie beim Führe... [ mehr ]

Steuern runter, Rente rauf

Steuern runter, Rente rauf
Im Januar 2018 tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Es soll helfen, die betriebliche Altersversorgung (bAV) in Deutschland stärker zu verbreiten. Denn noch immer verzichtet fast jeder zweite Arbeitnehmer auf die Chance, eine Rente vom Chef zu bekommen. In Zukunft will der Staat neue Wege in der bAV beschreiten. Wichtigste Neuerung auf diesem Weg ist das sogenannte „Sozialpartnermodell“. Das sind die Kernpunkte: Im So... [ mehr ]

Deutschlands Sparkönige

Deutschlands Sparkönige
Hesse müsste man sein. Zugegeben, nicht unbedingt wegen des Dialekts. Aber wenn es um das Thema Sparen geht, stehen die Hessen tatsächlich ganz oben. Rechnerisch können sich die Bewohner Hessens mit durchschnittlich 48.570 Euro über die höchsten Pro-Kopf-Spareinlagen in ganz Deutschland freuen. Mit deutlichem Abstand folgen die Hamburger; sie haben immerhin 31.000 Euro auf der hohen Kante. Auf dem dritten Platz im Bundesländer-Ranking nach den ab... [ mehr ]

Vergiss die alten Passwort-Regeln

Vergiss die alten Passwort-Regeln
Das war eine Überraschung: Vor Kurzem entschuldigte sich ein pensionierter Beamter des amerikanischen NIST (National Institute of Standards and Technology) für ein Dokument aus dem Jahr 2003. Damals hatte er Standards formuliert, die Computer-Passwörter sicherer machen sollten. Zahllose Firmen, Online-Plattformen und Nutzer folgen diesen Empfehlungen seit Jahren. Dabei verlangen sie den Anwendern einiges ab. Aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen ... [ mehr ]

Grundfähigkeitsversicherung als Ersatz für BU?

Grundfähigkeitsversicherung als Ersatz für BU?

Ist eine echte Berufs­unfähig­keitsversicherung zu teuer oder wird sie vom Versicherer wegen Vorerkrankungen abgelehnt, gibt es Alternativen. Ein relativ neues Instrument zur privaten Absicherung von Gesundheitsschäden ist die Grundfähigkeitsversicherung. Im Gegensatz zur Berufs­unfähig­keits- oder Unfall­ver­si­che­rung sind ihre Leistungen nicht an das Unvermögen zur Ausübung eines bestimmten Berufs oder an Unfallereignisse als Krankheitsursache gebunden, sondern werden immer dann erbracht, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Kräfteverfall oder Verletzungen nicht mehr über bestimmte körperliche Grundfähigkeiten verfügt. Diese Grundfähigkeiten werden in der Regel in zwei Stufen eingeteilt: Zur Stufe A zählen das Sehen, Sprechen und Hören, der Gebrauch der Hände und die Gehfähigkeit. Der Stufe B werden z.B. das Treppensteigen, Knien und Bücken, Heben und Tragen sowie das Autofahren zugeordnet. Der Versicherte hat einen Leistungsanspruch, sobald er nach ärztlicher Einschätzung mindestens zwölf Monate lang nicht in der Lage war oder nicht in der Lage sein wird, eine der Grundfähigkeiten der Stufe A oder drei Grundfähigkeiten der Stufe B auszuüben. Gezahlt wird auch, wenn der Versicherte von der gesetzlichen Pflege­ver­si­che­rung in Pflegestufe II oder III eingestuft wird. Im Versicherungsfall leistet der Grundfähigkeitsschutz eine monatliche Rente bis zum vereinbarten Endalter oder bis zum Tod. Wie die Unfall­ver­si­che­rung ist die Grundfähigkeitsversicherung allerdings kein vollwertiger Ersatz für einen privaten Berufs­unfähig­keitsschutz: In der Praxis häufige Ursachen für Berufs­unfähig­keit wie z.B. psychische Erkrankungen oder Gelenkverschleiß sind nicht abgesichert.


 
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