Finanz- und Versicherungs-News

Gute Reise – gut versichert?

Gute Reise – gut versichert?
Die Deutschen reisen gerne und viel. Auf fast 70 Millionen Reisen von fünf Tagen oder mehr haben es die Bundesbürger im letzten Jahr gebracht. Das lassen sie sich Einiges kosten. Im Schnitt sind 2018 allein für den Sommerurlaub fast 2.400 Euro eingeplant. Wer so viel Geld ausgibt, sollte nicht am falschen Ende sparen. Schließlich kann ein Urlaub ohne passenden Versicherungsschutz im Gepäck zu einer teuren Angelegenheit werden. Besonders wichtig i... [ mehr ]

Land unter – wer zahlt?

Land unter – wer zahlt?
Die Bürger von Konz-Könen machen sich Sorgen. Erst wurden sie Anfang Juni Opfer von sintflutartigen Regenfällen, die ihr Eigentum beschädigt und manchmal auch zerstört haben. Und jetzt befürchten sie, die Landesregierung werde sie buchstäblich im Regen stehen lassen und sich nicht an den Kosten beteiligen. Das jedenfalls hatte Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, wenige Tage zuvor aus Anlass eines anderen Hochwasserereignisses in... [ mehr ]

Haft­pflichtversicherung – aber nicht irgendeine

Haftpflichtversicherung – aber nicht irgendeine
Zu wissen, dass man versichert ist, gibt ein gutes Gefühl. Das gilt auch für die Haft­pflichtversicherung. Schließlich macht jeder mal einen Fehler – und muss dann dafür geradestehen. Kein Wunder also, dass die private Haft­pflichtversicherung hierzulande zu den am häufigsten abgeschlossenen Verträgen überhaupt gehört. Im Jahr 2017 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre rund 47,35 Millionen Menschen, die selber eine private H... [ mehr ]

Freie Fahrt für Dashcams? Ja, aber…

Freie Fahrt für Dashcams? Ja, aber…
Dieses Urteil sorgt für Aufsehen: Aufnahmen von Minikameras, so genannten Dashcams, dürfen als Beweismittel vor Gericht verwendet werden. Das hat der Bundesgerichtshof am 15. Mai 2018 entschieden. Bedenken wegen des Datenschutzes seien im Zweifel nachranging.Damit hatte die Revision eines Autofahrers aus Sachsen-Anhalt Erfolg. Er wollte seine Unschuld an einem Unfall mit Aufzeichnungen seiner Dashcam beweisen, fand aber weder beim Amts- noch beim... [ mehr ]

Grundfähigkeitsversicherung als Ersatz für BU?

Grundfähigkeitsversicherung als Ersatz für BU?

Ist eine echte Berufs­unfähig­keitsversicherung zu teuer oder wird sie vom Versicherer wegen Vorerkrankungen abgelehnt, gibt es Alternativen. Ein relativ neues Instrument zur privaten Absicherung von Gesundheitsschäden ist die Grundfähigkeitsversicherung. Im Gegensatz zur Berufs­unfähig­keits- oder Unfall­ver­si­che­rung sind ihre Leistungen nicht an das Unvermögen zur Ausübung eines bestimmten Berufs oder an Unfallereignisse als Krankheitsursache gebunden, sondern werden immer dann erbracht, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Kräfteverfall oder Verletzungen nicht mehr über bestimmte körperliche Grundfähigkeiten verfügt. Diese Grundfähigkeiten werden in der Regel in zwei Stufen eingeteilt: Zur Stufe A zählen das Sehen, Sprechen und Hören, der Gebrauch der Hände und die Gehfähigkeit. Der Stufe B werden z.B. das Treppensteigen, Knien und Bücken, Heben und Tragen sowie das Autofahren zugeordnet. Der Versicherte hat einen Leistungsanspruch, sobald er nach ärztlicher Einschätzung mindestens zwölf Monate lang nicht in der Lage war oder nicht in der Lage sein wird, eine der Grundfähigkeiten der Stufe A oder drei Grundfähigkeiten der Stufe B auszuüben. Gezahlt wird auch, wenn der Versicherte von der gesetzlichen Pflege­ver­si­che­rung in Pflegestufe II oder III eingestuft wird. Im Versicherungsfall leistet der Grundfähigkeitsschutz eine monatliche Rente bis zum vereinbarten Endalter oder bis zum Tod. Wie die Unfall­ver­si­che­rung ist die Grundfähigkeitsversicherung allerdings kein vollwertiger Ersatz für einen privaten Berufs­unfähig­keitsschutz: In der Praxis häufige Ursachen für Berufs­unfähig­keit wie z.B. psychische Erkrankungen oder Gelenkverschleiß sind nicht abgesichert.


 
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